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17.07.2023
Tennis

Tabellenrang 4 zur Halbzeit

Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein vierter Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd – das ist die Bilanz der ersten Herren nach der Hälfte der Saison.

„Die Ausgangslage für den Klassenerhalt ist vor den beiden letzten Wochenenden gut“, zog Trainer Eike Matthies ein Fazit nach der Hälfte der gespielten Spiele. Während es am kommenden Wochenende gegen zwei Teams aus der unteren Tabellenhälfte geht, müsse man am letzten Wochenende abwarten, mit welchen Aufstellungen die Teams auflaufen. „Gerade wenn die Mannschaften die Klasse schon gehalten haben, treten sie oftmals nicht mehr ganz so stark an. Die Chancen, dass wir noch einen Sieg holen, stehen gut.“

Knappes 4-5 gegen den Spitzenreiter

Zurück aber zum vergangenen Wochenende zu den Spieltagen 3 und 4: Zunächst empfingen die Adlerträger am Freitag den Spitzenreiter aus Reutlingen, die einen Traumstart in diese Saison erwischten und auch nach vier Spieltagen die Tabelle mit einer makellosen Bilanz von 8:0-Punkten anführen. Während Eintrachtler Orlando Luz seine Siegesserie an Position 2 gegen Peter Torebko weiter ausbauen konnte (6:0 6:3), war für die Eigengewächse Julien Penzlin gegen den Tschechen Marek Jaloviec (2:6 2:6) und Lukas Storck gegen Paul Wörner (3:6 4:6) nichts zu holen – somit stand es 1:2 nach der ersten Runde. Im zweiten Durchgang blieb auch der Däne Christian Sigsgaard mit einem ungefährdeten 6:4 6:2-Erfolg gegen den Rumänen Calin Manda diese Saison im Einzel weiterhin unbezwungen. Daniel Grey an Position 5 verlor 3:6 1:6 gegen Noah Schlagenhauf, sodass es nun auf das Spitzenspiel von Sebastian Fanselow ankam, um auszugleichen und weiter Chancen auf den Gesamtsieg zu haben. Der Punktegarant der letzten Jahre hat diese Saison etwas Pech. Auch gegen Reutlingen hatte er wie zuvor schon gegen Ludwigshafen und TC Schießgraben Augsburg gute Chancen, musste aber am Ende gegen Tim Handel eine unglückliche 6:3 6:7 6:10-Niederlage hinnehmen.

„Mit 2:4 nach den Einzeln war es dann natürlich noch schwer, insgesamt zu gewinnen“, so Eike Matthies. „Aber wir haben uns in den Doppeln gut verkauft.“ Wie schon in den vergangenen beiden Spielen konnten am Freitag wieder zwei Siege im Doppel eingefahren werden (Siegsgaard/Penzlin – Torebko/Schlagenhauf 6:1 6:2, Luz/Storck – Manda Wörner 6:3 6:4). Das erste Doppel Fanselow/Grey verlor gegen Handel/Jaloviec leider mit 3:6 3:6, damit war die 4:5-Niederlage besiegelt.

Der Spieltag hätte auch ganz anders ausgehen können.

Eike Matthies

Zwei Tage später rechnete man beim Derby in Bad Vilbel mit einer gegenüber den letzten Spieltagen gut verstärkten Bad Vilbeler Mannschaft. „Die Gastgeber sind jedoch nicht so stark aufgelaufen wie erwartet – eher noch schwächer als zwei Tage zuvor“, befand Eike Matthies. Da spielte nämlich noch die Nummer 3, Hendrik Jebens, der auch als guter Doppelspieler gilt. Auch wenn es nach den Einzeln bereits 5:1 für die Adlerträger stand, das Ergebnis täuscht ein wenig. „Der Spieltag hätte auch ganz anders ausgehen können. Nach dem Sieg von Orlando Luz, der zuvor zwei Matchbälle im Champions Tie Break abgewehrt hatte, fiel die Entscheidung zu unseren Gunsten. Bei einer Niederlage hätte es anders ausgehen können“, erklärte der Eintracht-Coach. Der Brasilianer gewann nach großem Kampf gegen Niklas Schell mit 6:7 7:5 12:10. Teamkapitän Lukas Storck dagegen musste eine knappe 6:3 2:6 7:10-Niederlage gegen den früheren Eintrachtler Tim Büttner hinnehmen. Christian Sigsgaard gewann auch sein viertes Einzel mühelos mit 6:3 6:1 gegen den Tschechen Jakub Nicod. Dagegen seinen ersten Einzel-Sieg in der 2. Bundesliga holte Julien Penzlin gegen Calvin Müller (6:1 6:2). Und Eintrachtler Sven Corbinais feierte seinen Premieren-Einsatz in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands direkt mit einem tollen Sieg (6:2 7:6 gegen Adrian Obert). Und zu guter Letzt kam auch das Glück zu Sebastian Fanselow zurück: Er bezwang den Kroaten Mili Poljičak mit 6:2 2:6 und 10:4. Im Anschluss konnten die Bad Vilbeler zwei Doppel für sich entscheiden, lediglich Sigsgaard und Penzlin behielten mit 6:4 und 6:0 gegen Müller/Obert die Oberhand. Mit 6:3 fuhren die Adlerträger ihren zweiten Sieg im vierten Spiel ein und stehen auf einem guten vierten Tabellenplatz.