11.01.2021

Lokalmatador Neo Niedner erst im Endspiel geschlagen

Bei unserem ITF-Turnier handelt es sich um ein vom Deutschen Tennis Bund zertifiziertes Spitzensport-Turnier für Tennisspieler*innen.

Dabei handelt es sich um die wichtigsten Turniere für die weltbesten Nachwuchsspieler*innen auf dem Weg in den Profisport. Dem Turnier lag ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde welches die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene beachtet. Hierzu waren nur Spieler*Innen sowie eine Begleitperson zugelassen, die zu Turnierbeginn einen negativen, zertifizierten PCR-Test vorlegten welcher maximal 48 Stunden alt war. Zudem wurden alle Spieler*Innen, die zugelassene Begleitperson sowie die Turnierleitung samt aller Helfer am ersten, zweiten, vierten und siebten Tag vor Ort von einem Ärzteteam einem Antigen-Schnelltest unterzogen und durften erst nach negativem Testergebnis und Fiebermessen die Halle betreten. In der Halle waren nur die aktuell spielenden Spieler*Innen plus eine Begleitperson sowie ein Schiedsrichter zugelassen. Zuschauer waren während der gesamten Turnierwoche grundsätzlich keine erlaubt.

Mit diesen Maßnahmen konnten wir die Sicherheit der Spieler*Innen, sowie der an der Organisation des Turniers beteiligten Personen sicherstellen. In der gesamten Woche gab es zum Glück keinen positiven Test und auch ansonsten keinen Zwischenfall. Hierfür sind wir natürlich sehr dankbar und hier hatten wir trotz gutem Konzept und einer strikten Einhaltung dessen auch ein Quäntchen Glück. 

Was den Turnierverlauf auf dem Platz angeht, so können wir auf eine äußerst erfreuliche Woche zurückblicken. Da es parallel kaum ein anderes Turnier weltweit gegeben hat, war die Besetzung extrem stark. Zudem wurde es im Gegensatz zu 2019 und 2020 eine Kategorie höher gestuft. Auch aus diesem Grund haben die 4 Eintrachtler, die mit einer WC ausgestattet worden sind, es sehr schwer und unterlagen in ihrem Erstrundenspiel. Sarah Hamzic und Mihailo Milenkovic in der Qualifikation und Kiano Litz, sowie Nikol Mircheva im Hauptfeld. Trotzdem konnten sie wichtige internationale Turnierluft im gewohnten Umfeld, sozusagen „zuhause“ schnuppern. 

Sportlich sorgte ein Frankfurter Junge für Furore. Nachdem er im letzten Jahr noch im Halbfinale scheiterte, zog Neo Niedner vom SC Safo diesmal nach starken Auftritten in das Endspiel ein, wo er dem starken Slovenen Bor Artnak dann aber deutlich unterlegen war. Trotzdem zog Neo ein sehr zufriedenstellendes Fazit der ersten Turnierwoche 2021.
"Heute bin ich leider nicht so gut in das Match gestartet wie in den Runden zuvor. In der Mitte des 2.Satzes habe ich wieder zu meinem Spiel gefunden und habe besser gespielt. Ich konnte meine Chancen aber leider nicht nutzen. Trotzdem war es ein guter Start für mich in das neue Jahr". In einem hochklassigen Juniorinnenfinale gewann die topgesetzte Schweizerin Chelsea Fontenel mit 6:3 und 6:4 gegen Munk Mortensen aus Dänemark.

Der Titel im Juniorendoppel ging an das Duo Idriss Haddouch / Noah Merre aus Belgien. Sie setzen sich im Finale im Supertiebreak gegen den Einzelsieger Bor Artnak und seinen Partner Edas Butvilas (Litauen) durch. Bei den Juniorinnen siegte das dänische Doppelpaar Mortensen / Svendsen im Finale gegen Nora Knezevic (Kroatien) und Karolina Kozakova (Schweiz) ebenfalls knapp im Supertiebreak. Mortensen unterstrich damit ihre starke Turnierwoche mit zwei Finalteilnahmen.

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