10.08.2026
Tennis

Erfolgreiche Adlerträger bei Eintracht Frankfurt Open

Mit starken Leistungen der Eintracht-Spieler und dem Halbfinaleinzug von Julien Penzlin verlief das internationale ITF-Turnier aus Sicht der Eintracht äußerst erfolgreich.

In der vergangenen Woche war die Tennisanlage am Riederwald erneut Schauplatz von internationalem Spitzentennis. Mit den Eintracht Frankfurt Open powered by sat Gruppe fand erneut ein international besetztes ITF M15 Turnier auf der Anlage statt. Aus Sicht der Eintracht verlief die Turnierwoche erfolgreicher als im Vorjahr. 

Erfolgreicher Start ins Hauptfeld

Zwar gelang es Vincent Stickdorn, Luis Benner und Hanu Patel nicht, über die Qualifikation das Hauptfeld zu erreichen. Dennoch war die Eintracht mit fünf Spielern im Hauptfeld stark vertreten. Shiro Bui, Sven Corbinais, Alen Mujakic, Neo Niedner und Julien Penzlin konnten sich allesamt in der ersten Hauptrunde am Dienstag beweisen. Nachdem im vergangenen Jahr einzig Neo Niedner in Runde zwei einziehen konnte, waren es nun Niedner, Penzlin und Corbinais, die ihre Auftaktmatches gewinnen konnten. Der Sieg Niedners in der ersten Runde gegen den an Position sechs gesetzten Tom Zeuch war dabei durchaus ein Ausrufezeichen für die Adlerträger.  Alen Mujakic schied in einem Spiel über alle drei Sätze gegen den späteren Halbfinalisten David Fix aus, Shiro Bui musste sich Christian Djonov geschlagen geben.

Starker Auftritt von Julien Penzlin

In der am Donnerstag absolvierten Runde zwei richteten sich die Blicke vor allem auf Julien Penzlin. Der auch in der 2. Bundesliga aktive Spieler der Eintracht konnte sich gegen den zuvor stark aufspielenden Qualifikanten Giovanni Branchetti glatt mit 3:6 und 4:6 durchsetzen. Damit zog auch in diesem Jahr ein Adlerträger ins Viertelfinale ein, 2025 war dies bereits Neo Niedner gelungen. In diesem Jahr unterlag Niedner hingegen dem späteren Finalisten Vincent Dullinger, für Sven Corbinais endete das Turnier gegen den an Nummer 8 gesetzten Ziga Sesko aus Slowenien. 

Dass in dieser Woche sportlich alles möglich ist, zeigte der stark aufgelegte Julien Penzlin in seiner Viertelfinal-Partie am Freitag. Mit dem Russen Kirill Kivattsev stand dem Eintrachtler die Nummer zwei der Setzliste gegenüber. Nach einem 6:4-Sieg im ersten Satz konnte sich Penzlin vor allem im dritten Satz noch einmal steigern. Mit 6:4, 2:6 und 6:1 nahm der Lokalmatador seinen Gegner Kivattsev schlussendlich aus dem Turnier und stand damit im Halbfinale der Eintracht Frankfurt Open powered by sat GRUPPE.

Ich war sehr froh, bei meinem Heimatturnier im Halbfinale gespielt zu haben

Julien Penzlin, Spieler

Auch in der Runde der letzten vier Spieler im Turnier startete Penzlin erneut stark. Mit 6:2 im ersten Satz konnte der Adlerträger den Auftakt gegen Vincent Dullinger gewinnen. In Satz zwei und drei hingegen hatte Penzlin das Nachsehen, musste sich letztlich mit 3:6 und 3:6 geschlagen geben. „Was schlecht lief, ist, dass mein Kopf eingesetzt hat. Ich habe dann nicht mehr mutig gespielt“, resümierte Penzlin nach dem Spiel. Insgesamt blickte der Eintrachtler allerdings positiv auf die Woche am Riederwald: „Ich war sehr froh, bei meinem Heimatturnier im Halbfinale gespielt zu haben. Bis zum Halbfinale habe ich immer einen Weg gefunden, Spiele zu gewinnen, doch auch trotz der Niederlage bin ich rückblickend mit dem Spiel zufrieden.“  

Erfolgreiche Woche am Riederwald

Das große Finale am Sonntag konnte daraufhin Topfavorit und Nummer eins der Setzliste Maxime Chazal gewinnen. Mit 6:2 und 6:0 setzte sich der Franzose deutlich gegen Vincent Dullinger durch. Chazal hatte in der gesamten Hauptrunde lediglich einen einzigen Satz verloren. Nach Lilian Marmousez im Jahr 2025 steht mit Chazal erneut ein Spieler aus Frankreich auf dem Siegertreppchen der Eintracht Frankfurt Open powered by sat GRUPPE.