10.01.2022

Die Sieger stehen fest

Das Eintracht-Doppel verpasst knapp das Finale, Coman kürt sich zum Sieger im Einzel und erstmals gewinnt mit Tessa Johanna Brockmann eine Deutsche das Turnier. Der Abschlussbericht zum ITF-Jugend-Turnier.

Am Sonntag, 9. Januar, standen beim ITF-Jugend-Weltranglistenturnier am Riederwald die Finalbegegnungen im Einzel und Doppel der Mädchen und Jungs an. Den Finaleinzug knapp verpasst hat das Eintracht-Doppel, bestehend aus Mihailo Milenkovic und Niklas Rübenach. Nach ihrem starken Auftritt im Viertelfinale warteten im Halbfinale die beiden deutschen Yannik Kelm und Lasse Pörtner, die als Mitfavoriten für den Turniersieg gehandelt wurden. In einem spannenden Match ging der erste Satz mit 4:6 an die beiden Kontrahenten und auch der zweite Satz ging ganz knapp verloren, der Tie-Break musste die Entscheidung herbeiführen. Trotz des verpassten Finals ein starker Auftritt der beiden Adlerträger.

Coman wird Favoritenrolle gerecht, Premiere bei den Mädchen

Der in Offenbach trainierende Mihai Alexandru Coman bewies, warum er das Teilnehmerfeld als an Nummer eins gesetzter Spieler anführte. Im Halbfinale setzte sich der Rumäne gegen den Polen Tomasz Berkieta mit 6:4, 6:4 durch und sicherte sich den Finaleinzug. Gegen Jakub Filip aus Tschechien ließ der Favorit dann nichts anbrennen und gewann souverän in zwei Sätzen (6:1, 6:2).

Bei den Mädchen kam es dieses Jahr zu einer Premiere. Mit Tessa Johanna Brockmann konnte sich erstmal eine deutsche Spielerin den Turniersieg sichern. Im Finale setzte sich die 16-Jährige in einem offenen Schlagabtausch letztlich doch gegen die Schweizerin Paula Cembranos durch. Der erste Satz ging mit 6:3 an Brockmann, der zweite dann 3:6 an Cembranos. Im letzten behielt Brockmann die Nerven (6:2) und freute sich über den Turniersieg im Einzel.

Deutscher-Doppelsieg

Bei den Mädchen gewann das Doppel-Duo Cara Maria Mester (Rumänien) und Katrin Paykova (Tschechien) gegen die beiden Tschechinnen Nela Jandova und Marie Slamenikova am Ende mit 6:3, 6:5. Bei den Jungs konnten sich die beiden Halbfinalgegner der Adlerträger in einem hochklassigen Match durchsetzen. Gegen Tomasz Berkieta und Sergej Topic gewannen die beiden Deutschen 6:2 und 7:6 und kürten sich zu den Doppelsiegern des diesjährigen ITF-Turniers.

Nicht nur die Sieger hatten Grund zur Freude auch Michael Otto, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied und Turnierdirektor sowie Turnierleiter Carsten Müller Turnierleiter, waren neben den hochklassigen Matches zudem äußerst zufrieden über dem reibungslosen Ablauf des Turniers: „Die Wettkampftage sind sehr gut gelaufen, es gab keine Zwischenfälle und auch die Hygieneregeln wurden sehr diszipliniert eingehalten“, berichtet Otto. Der erneuten Ausrichtung in 2023 sehen die beiden Verantwortlichen ebenfalls freudig entgegen, wenn mit dem neuem Clubhaus, welches sich aktuell im Bau befindet, noch einmal ganz andere Möglichkeiten für die Versorgung der Spieler:innen, Coaches und Begleitpersonen bereit stehen.

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